Strukturwandel in Mitteldeutschland

Nach dem Lausitzer und dem Rheinischen Revier ist das Mitteldeutsche Revier die drittgrößte Braunkohleregion in Deutschland. Der Kohlebergbau hat das Leben und die Berufswelt der Menschen in Mitteldeutschland geprägt. Mit dem Kohleausstieg geht ein Strukturwandel einher. Um einen gelingenden Strukturwandel zu gestalten, werden neue Beschäftigungs- und Wachstumsperspektiven benannt. Wichtige Themen sind u. a. Nachhaltigkeit, Energiewende, demografischer Wandel und Digitalisierung.

Die drei Ds

Unter dem Begriff Strukturwandel werden unterschiedliche Veränderungsprozesse thematisiert, die maßgeblich die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung prägen. Dekarbonisierung, demografischer Wandel und Digitalisierung – anhand dieser drei Ds charakterisieren wir den Strukturwandel.

Beiträge zum Thema

Ist die mitteldeutsche Bildungslandschaft gut auf den Strukturwandel vorbereitet? Erste Ergebnisse unserer Bestandsaufnahme liegen vor.

Das Mitteldeutsche Revier steckt voller Energie. Daran ändert auch der Braunkohleausstieg nichts – dank grünem Wasserstoff.

Viele Fachleute – viele Perspektiven! Wir fragen nach Handlungsbedarfen, Maßnahmen und Entwicklungspotenzialen im Revier.

Foto: Stefan Haunstein

Die Politik ruft: Wandel. Viele Menschen – gerade im Osten – wollen: Stabilität. Wir finden: Beides gehört zusammen.

Wegweiser Stadt Zeitz, Foto: Stefan Haunstein

Das Netzwerkbüro BiSMit erarbeitet aktuell eine Bestandsanalyse der Bildungslandschaft im Mitteldeutschen Revier.

Publikation zum Thema

Die Status-Quo-Analyse "Strukturwandel braucht Bildung" gibt einen Überblick über die Bildungslandschaft im Mitteldeutschen Revier. In ihr sind wesentliche bildungsbezogene Institutionen, Netzwerke und strategische Ausrichtungen der neun Revierkommunen sowie der drei Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammengetragen.

 

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Ein Blick in die Geschichte des
Mitteldeutschen Reviers

Seit dem 19. Jahrhundert wurde in Mitteldeutschland intensiv Braunkohle abgebaut. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die Abbaugruben zu Großtagebauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bedeutung der Braunkohle weiter, da sie in der DDR die einzige Quelle an Primärenergie war. Nach der Wiedervereinigung wurde ein großer Teil der Tagebaue stillgelegt. 

Historischer Hintergrund

Veredelung der Kohle

Umsiedlung und Renaturierung