Unsere Angebote

Wir nehmen das Mitteldeutsche Revier in den Blick und kooperieren dabei mit vielen Partnern, unter anderem mit der Innovationsregion Mitteldeutschland, zu der sich die Revierkommunen 2018 zusammengeschlossen haben. Wir bauen ein revierbezogenes Bildungsmonitoring auf und führen verschiedene Studien durch. Die Ergebnisse werden kontinuierlich im Revier vorgestellt und diskutiert.

Wissenschaftliche Studien

Drei Studien

Bis Ende des Jahres 2022 realisieren wir drei Studien: eine Status-Quo-Analyse der regionalen Bildungslandschaft, eine qualitative Studie zu Berufsorientierung und Fachkräften sowie eine partizipative Studie, die Zukunftspläne und Perspektiven von Jugendlichen in den Blick nimmt.

Status-Quo-Analyse

Um zu wissen, wie wir ans Ziel kommen, müssen wir wissen, wo wir stehen. Mit der Erfassung des Ist-Stands beginnt die Arbeit. Sie gibt die weiteren Zielstellungen vor. Wir führen eine Status-Quo-Analyse zur Bildungslandschaft in den neun Revierkommunen durch. Um eine umfassende Übersicht zu erhalten, tragen wir Daten und Berichte von Bildungsakteuren zusammen. Wir zeigen auf, welche Stärken vorhanden sind, wo Herausforderungen bestehen und wie Kooperationen genutzt werden können.

 

Zum Studienbericht

 

Studie zur berufsbezogenen Weiterbildung

Berufe wandeln sich – und damit auch die nachgefragten Kompetenzen und Qualifikationen. Dies macht es erforderlich, dass Beschäftigte kontinuierlich dazulernen und auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet werden. Vor diesem Hintergrund widmen wir uns in einer Studie der berufsbezogenen Weiterbildung. Wir wollen wissen, welche Bedeutung das Thema im Mitteldeutschen Revier einnimmt und welche strategischen Ansätze existieren, um den Herausforderungen des Strukturwandels zu begegnen. Zudem interessieren uns die damit verbundenen Koordinations- und Kooperationsstrukturen. Die Studie ist qualitativ angelegt: Wir werten Dokumente aus und führen Interviews mit Expertinnen und Experten aus dem Revier. Aus den Ergebnissen der Studie sollen Entwicklungsperspektiven für die regionale Weiterbildungslandschaft abgeleitet werden.

 

Studie zur Partizipation junger Menschen

Strukturwandel findet vor Ort statt und bestimmt die Perspektiven von Bürgerinnen und Bürgern. Also sollten sie ihn auch aktiv mitgestalten können. Mithilfe eines partizipativen Verfahrens fangen wir die Ideen, Wünsche und Sorgen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. In Diskussionsrunden tauschen sie sich aus, inwieweit der Strukturwandel sie betrifft. Sie befassen sich mit der Frage, wie das Mitteldeutsche Revier 2040 aussehen wird oder in welcher Weise sich die Berufs- und Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger in den nächsten 20 Jahren ändert. Sie diskutieren allgemeine Bildungsthemen, aber auch am Lebenslauf orientierte Bildungsfragen. Dabei stehen Ausbildung und berufliche Orientierung besonders im Fokus. Zudem formulieren sie Ideen und Anregungen, was es aus ihrer Sicht für einen gelingenden Strukturwandel braucht.

 

Bildungsmonitoring

Datenbasiert

Bildungsstrategien brauchen verlässliche Daten. Mit dem Aufbau eines Bildungsmonitorings für das gesamte Mitteldeutsche Revier gewährleisten wir einen datenbasierten Beobachtungs- und Analyseprozess aller Bildungsbereiche und -themen.

Das ganze Revier im Blick

Zum Aufbau des regionalen Bildungsmonitorings nutzen wir Daten, die aus den Revierkommunen, dem Statistischen Bundesamt und den Landesämtern und anderen Statistiken bereitgestellt werden. Darüber hinaus erheben wir in verschiedenen Studien selbst Daten. Mit der Festlegung der Indikatoren richten wir den Blick auf vom Strukturwandel abhängige Beschäftigungsgruppen, regionale Unterschiede, Problemlagen und aktuelle Prozesse. Alle Informationen werden in einer Datenbank zusammengeführt.

 

ZUR THEMENSEITE

Kennzahlenvergleich

Vernetzung

Die Kommunikation der Kommunen untereinander ist essenziell, um sich über bildungsbezogene Themen des Strukturwandels zu verständigen. Ein geeignetes Format zum kollegialen Austausch ist der Kennzahlenvergleich. Gemeinsam mit den Revierkommunen etablieren wir dieses Format.

Voneinander lernen

In einem Kennzahlenvergleich werden systematisch unterschiedliche Rahmenbedingungen, Prozesse und Ergebnisse der Bildungsbereiche in ihrer Entwicklung betrachtet. Ziel des datenbasierten Vergleichs von Bildungsthemen ist es, regionale Herausforderungen zu identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln. Die Teilnehmenden lernen erprobte Methoden und Instrumente der Bildungsbereiche anderer Kommunen kennen und können so voneinander lernen. Wir bieten vierteljährlich Treffen an, um die Entwicklungen in den Revierkommunen zu verschiedenen bildungs- und strukturrelevanten Themen in den Blick zu nehmen.

 

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